Schröpfen bei Asthma
Schröpfen bietet Hilfe bei vielen Erkrankungen der Lunge.
Neben Fehlfunktionen der zentralen Atemsteuerung und mechanischen Atembehinderungen z. B.
durch knöcherne Veränderungen des Brustkorbes, sind es vor allem die Gasaustauschstörungen
in der Lunge, die zu schweren Lungenerkrankungen führen.
Eingeatmete Stäube, Gase, Rauch und Dämpfe können die Lunge schädigen. Das kann zu
schwerwiegenden Erkrankungen wie Asthma, chronische Bronchitis, COPD, Lungenödem, Lungenfibrose
und Lungenkrebs führen.
Wenn chronische Lungenprobleme behandelt werden, ohne dass eine Verbesserung entsteht und
hier die unterschiedlichsten Medikamente nicht greifen, sollte mit der Schröpftherapie zumindest
ein Versuch unternommen werden.
Es ist historisch überliefert und wird immer wieder hervorgehoben, dass Schröpfen oft bei
ausweglosesten Fällen noch eine Heilung eingeleitet hat.
Asthma bronchiale Allergische Erkrankungen der Atemwege haben in den letzten Jahren deutlich
zugenommen. Insbesondere die Zunahme von Asthma bronchiale ist besorgniserregend. In Deutschland geht
man davon aus, dass 3 Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Asthma ist die häufigste
chronische Erkrankung im Kindesalter. Aktuelle Schätzungen zeigen: 5 bis 12 Prozent der Kinder
sind betroffen. Asthma ist eine komplexe, chronische Erkrankung.
Nicht allein allergische Reaktionen sind verantwortlich. Veränderte Lebensgewohnheiten und
die Zunahme von Luftschadstoffen werden als wesentliche Ursachen angesehen.
Bronchitis bedeutet starker Husten mit Atemnot, rasselnder Atem und schleimiger Auswurf. Immer mehr
Menschen leiden unter Bronchitis. Längst ist die chronische Form zu einer Volkskrankheit geworden.
In Deutschland sind davon 10 Prozent der Frauen und etwa 15 Prozent der Männer betroffen.
Unbehandelt können sich schwerwiegende Folgekrankheiten entwickeln. Das Wirkungsprinzip des
Schröpfens zielt auf den Flüssigkeits - verdünnenden Effekt. Verkapselte, zähe, eingelagerte
Verschleimung kann wieder leichter ausgehustet werden. Die Anwendung unterstützt die
Lungenfunktion sofort. Der beklemmende, oft schmerzende Effekt der Atemnot lässt nach. Man
bekommt wieder besser Luft, der Hustenreiz wird abgeschwächt.
Anwendung: wie im Bild ersichtlich über beiden Schulterblättern. Hierbei kann man auch an den
entsprechenden Reaktionen erkennen, wie stark der rechte oder linke Lungenflügel erkrankt ist.
Zum Auflegen des Schröpfkopfes ist die Hilfe einer weiteren Person vorteilhaft. Diese sollte dann
den Bereich mit einer Creme oder Öl durch Massage vorbereiten (für einige Minuten). Dann den
großen Schröpfkopf mit 110 mm aufsetzen. Es ist zu berücksichtigen, dass der Betroffene mit der
Pumpe selbst seinen gewünschten Unterdruck einstellt. Der gerade noch erträglich eingestellte
Unterdruck sollte einige Minuten gehalten werden. Hier kann auch mit dem Druckregulierer in
Intervallen gearbeitet werden. (Ventil leicht öffnen und dann wieder nachpumpen). Zur Entspannung
sollte zwischenzeitlich wiederholt eine Hautmassage vorgenommen werden. So kann man eine
erfolgreiche und noch angenehme Selbstbehandlung durchführen. Die beste Wirkung ist bei einem
Anfall sofort spürbar.
Zwischendurch sollten Sie zu unserem empfohlenem Set kleinere Schröpfköpfe abwechslungsweise anwenden.
Gerade über dem Hautbezirk, an dem sich die deutlichste Hautverfärbung ausgeprägt hat.

