Schröpfen bei Schlaganfall
Auslösend ist ein plötzlicher Gefäßverschluss oder eine Blutung im Bereich des Gehirns.
Zu den Risikofaktoren gehören Bluthochdruck, Diabetes mellitus, "die Pille", Rauchen und
erhöhte Blutfettwerte.
Vorstufen und damit ernst zu nehmende Warnzeichen sind vorübergehende neurologische
Ausfälle, auch TIA (transitorisch-ischämische Attacke) und PRIND (prolongiertes ischämischneurologisches
Defizit) genannt. Die Symptome hängen von der Lokalisation des Schlaganfalles im Gehirn ab,
häufig kommt es zur halbseitigen Lähmung und Sprachstörungen. Wichtig ist es, in der Frühphase
Folgeschäden des Sauerstoffmangels zu vermeiden und dadurch den Gewebeschaden zu minimieren.
Mehrere Erkrankungen des Herzens erhöhen das Schlaganfall - Risiko:
Eine der häufigsten Ursachen für einen Schlaganfall sind Herzrhytmusstörungen. Darunter versteht man
Unregelmäßigkeiten der Schlagfolge des Herzens. Frauen im gebärfähigen Alter, die unter Migräne
leiden, haben ein deutlich erhötes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Britische Wissenschaftler
haben 1000 Frauen zwischen 20 und 44 Jahren untersucht und nachgewiesen, dass junge Frauen mit
Migräne-Anfällen ein 3,5-fach erhöhtes Risiko für einen Hirninfarkt gegenüber Frauen ohne Migrüne haben.
Auch Frauen, die selbst keine Migräne hatten, aber bei deren Eltern oder Geschwistern Migräne vorkam,
besaßen ein erhöhtes Schlaganfall - Risiko. Die meisten Risikofaktoren sind von unserem Verhalten
abhängig. Wird die Gefahr rechtzeitig erkannt, kann man etwas dagegen tun - auch wenn es manchmal
schwerfällt, das Leben zumindest teilweise zu verändern.
Besonders wichtig sind Verhaltensänderungen für Menschen, die bereits einen Schlaganfall oder eine
vorübergehende Durchblutungsstörung hinter sich haben.
Durch Schröpfen können wir hier die Durchblutung im Kopfbereich optimal unterstützen. Wenden Sie zur Prophylaxe eines Schlaganfalles, oder bereits nach einem erfolgten Schlaganfall folgende Therapie regelmäßig, am besten täglich an. Der passende Schröpfkopf ,
ideal mit Griff, wird auf die zuvor eingeölte Nackenregion aufgesaugt und zwar im Winkel Schultern/Nacken.
Ansaugen bis zur Schmerzgrenze und dann mit einer Hand den Griff des Schröpfkopfes erfassen, kippen,
drehen und mit Kraft versuchen abzuziehen. Dies sollte über einige Minuten so gehandhabt werden.
Dann wird der Schröpfkopf im Radius versetzt.
Über die Nackenpartie, immer von unten nach oben vorgehen. Dazwischen immer wieder mal den
Schröpfkopf abnehmen, entsprechende Hautstelle massieren, ölen, aufsaugen, abnehmen und
wiederholen, bis hoch zum Nackenhaaransatz. An der gesamten Nackenpartie (Mitte, links und
rechts) den Vorgang im Abstand von 2-3 Minuten immer wiederholen und wieder ansaugen.

